Tatsächlich wurde im Jahr 2019 der „Kontrast“ – ein online Magazin, das mit seinen Beiträgen die Politik begleitet und kritisch kommentiert – auf „Mein Laden“ aufmerksam. Damals war es so, dass die Bundesregierung vorgesehen hat, Gelder für AMS-Projekte zu kürzen. In unserem konkreten Fall bedeutete die Kürzung des Budgets von 30 Prozent! Das hätte auch für unser Team bedeutet, dass zumindest einer unserer KollegenInnen damals seinen Job verloren hätte.

Ein kleines Wunder

Was Solidarität bedeutet, haben damals unsere Schlüsselarbeitskräfte bewiesen. Sie wollten nicht, dass unser Kollege – der damals bereits 56 Jahre war – seinen Job verliert, denn alle wissen, was es bedeutet in diesem Alter arbeitslos zu werden. Daraufhin haben sie sich zusammengesetzt und überlegt, wie sie es verhindern können, dass der Kollege seinen Arbeitsplatz verliert. Nach tagelangem rechnen haben die vier verbleibenden Schlüsselarbeitskräfte beschlossen alle auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten, damit der betroffene Kollege zumindest Teilzeit weiterbeschäftigt werden kann.

„Mein Laden“ erhält überregionale Bekanntheit

Die Geschichte dieses solidarischen Aktes unserer Schlüsselarbeitskräfte, die durch eine eiskalte Kürzung der Bundesregierung in Betracht gezogen wurde, hat also auch für überregionale Aufmerksamkeit gesorgt. Es ging sogar so weit, dass uns ein Redaktionsteam aus Wien in Mattersburg besucht hat und einen kleinen Videobeitrag gestaltet hat.
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